Verlängerungen UL / SEP / MEP

Sicherheit steht an erster Stelle – daher gelten Ablauf- bzw. Verlängerungsfristen!

Aus guten Gründen der Sicherheit wird von allen Piloten, nicht nur von Berufsfliegern sondern auch von Privatpiloten, neben der regelmäßig untersuchten körperlichen Flugtauglichkeit auch ein Nachweis der fortlaufenden persönlichen Flugpraxis (Mindestsflugstundenzahl in zwei Jahren) sowie ein mindestens einstündiger Flug mit Fluglehrer alle zwei Jahre zur Aufrechterhaltung der fliegerischen Fähigkeiten auch nach der Ausbildung verlangt.

Die damit benannten Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit im Motorflug eine Klassenberechtigung (zB SEP = single engine piston   oder TMG = touring motorglider) alle 2 Jahre „verlängert“ wird bzw. ein UL oder LAPL Pilot „die Rechte aus seiner unbefristeten Lizenz ausüben darf“.

Beides, Mindeststundenzahl und Flug mit Fluglehrer alle 2 Jahre,  sollte eigentlich niemand scheuen oder gar fürchten, denn

  • erstens macht Fliegen Freude, und viel Fliegen eben viel Freude und
  • zweitens sind die verlangten Flüge mit Fluglehrer keine Prüfungen, durch die man „durchfallen“ kann, sondern eine wertvolle Chance, regelmäßig Verfahren und Situationen zu trainieren, die über den  normalen fliegerischen Alltag hinausgehen aber in außergewöhnlichen Situationen eine – vielleicht entscheidende – Sicherheitsreserve bieten.

Dazu stehen Ihnen unsere professionellen Fluglehrer mit ihrem reichen Erfahrungsschatz ins Aus- und Fortbildung im Bereich Motorflug und Ultraleichtflug gerne zur Verfügung.

Solche Übungsflüge bzw. Auffrischungsschulungen führen wir auf unseren Flugzeugen oder nach Absprache eventuell auch  in Ihrem Flugzeug durch, sofern wir mit dem  Flugzeugmuster vertraut sind und weitere Voraussetzungen wie zB ausreichende Kaskoversicherung gegeben sind.

… Und wenn die Frist einmal abgelaufen ist … ?

Sollte es einmal dazu gekommen sein, dass Sie über einen Zeitraum von zwei Jahren  andere Prioritäten,  z.B. beruflicher oder familiärer Art, setzen mussten und die erforderliche Mindeststundenzahl in den letzten 24 Monaten (beim UL und LAPL) bzw. zum Ablaufdatum (beim PPL) NICHT erfliegen konnten, stehen Ihnen je nach Lizenz unterschiedliche Möglichkeiten zur Wahl, bei denen wir Sie unterstützen können:

Bei einer UL Lizenz und beim LAPL(A) …

  • fliegen Sie die fehlenden Stunden einfach in Begleitung eines Fluglehrers (oder nach vorangegangener Übung auch solo unter dessen Verantwortung mit Flugauftrag) so lange bis Sie wieder fit sind und mindestens die nötigen „12 Stunden in den zurückliegenden 24 Monaten“ voll sind – dann fliegen Sie ohne weiteren (Prüfungs-)Aufwand wieder eigenverantwortlich weiter

oder

  • Sie machen eine einmalige Befähigungsüberprüfung bei einem anerkannten Prüfer. Wir können Ihnen einen solchen Prüfer vermitteln UND Sie durch unsere Fluglehrer auf diese Prüfung vorbereiten. Dazu werden aber auch einige Flugstunden anfallen, dazu Gebühren und Auslagen für den Prüfer.

Bei einer Motorfluglizenz PPL(A)

müssen Sie nach Verstreichen des Ablaufdatums der Klassenberechtigung ohne Erfüllung der Verlängerungskriterien eine Auffrischungsschulung absolvieren und eine Befähigungsüberprüfung mit einem von der zuständigen Luftfahrtbehörde anerkannten Prüfer fliegen.

Wir können Ihnen einen solchen Prüfer vermitteln und Sie durch unsere Fluglehrer für eine solche Prüfung fit machen.

Aber ganz ehrlich gesagt:

uns ist es im Sinne der Freude am Fliegen und der Flugsicherheit eigentlich wichtiger und auch lieber, unseren Kunden

  • durch guten Service, der ihnen viel unnötige Arbeit (und damit Zeit) rund ums Fliegen herum abnimmt,
  • durch Angebote zu gemeinsamen Fliegertouren oder zumindest Streckenflüge auf interssanten Routen oder zu interessanten Zielen und nicht zuletzt
  • durch attraktive Charterkonditionen

das ganze Jahr hindurch 7 Tage die Woche die Möglichkeit zu bieten, ihre Mindeststundenzahl selbst zu erfliegen oder besser: um vieles zu überschreiten.

 

Wir wollen, dass Sie gut, gerne und sicher fliegen!